Castello di Spessa
Castello di Spessa vereint jahrhundertealte Geschichte mit einem modernen Verständnis von Weinbau. In den Weinbergen des Collio und Friuli Isonzo entstehen charaktervolle Weine, die ihre Herkunft klar widerspiegeln. Sorgfalt, Präzision und das Gespür für unterschiedliche Böden prägen den eleganten, frischen und mineralischen Stil des Weinguts.
Castello di Spessa
Cabernet Sauvignon Friuli DOC 2023
Der Cabernet Sauvignon Friuli DOC von Castello di Spessa bringt Kraft und Eleganz in eine schöne Balance. Reife Pflaume, Waldbeeren und kleine rote Früchte in Alkohol treffen auf feine Noten von Vanille, Zimt und Kräutern. Am Gaumen zeigt er sich warm, weich und rund, mit angenehmer Fülle, würziger Tiefe und langem, harmonischem Finale. Ein charaktervoller Rotwein aus dem Friaul – ideal zu Wild, Schmorgerichten, kräftigem Fleisch und gereiftem Käse.
Inhalt: 0.75 l (16.67 € / l)
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Wissenswertes über den Cabernet Sauvignon
Der Cabernet Sauvignon Friuli DOC von Castello di Spessa zeigt sich warm, weich und würzig. Nach der Gärung im Edelstahl reift der Wein 12 Monate in Eichenfässern. Dadurch gewinnt er zusätzliche Tiefe, runde Tannine und feine Gewürznoten. Reife rote Früchte, Pflaume, kleine rote Früchte in Alkohol, Vanille und Zimt verbinden sich zu einem weichen, langen und harmonischen Rotwein.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Ideal bei 16–18 °C genießen.
Lagerung: Der Cabernet Sauvignon Friuli DOC besitzt durch seine Struktur und die 12-monatige Reife im Eichenfass eine gute Grundlage für weitere Flaschenreife. Kühl, dunkel und liegend lagern.
Serviervorschlag
Der Cabernet Sauvignon Friuli DOC ist ein kräftiger Speisenbegleiter und passt hervorragend zu ersten Gängen mit Wildsaucen, geschmortem Fleisch und fettreicheren Fleischgerichten. Auch zu rotem Fleisch, Wild, Risotto mit kräftigen Saucen und gereiftem Käse ist er eine ausgezeichnete Wahl.
So entsteht der Cabernet Sauvignon
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Friaul
Anbau: Eigene Weinberge im Gebiet von Cormòns im Friaul. Die Reben wurden 2000 gepflanzt. Erziehungsform: Guyot-System. Weinbergsmanagement: kontrollierte Begrünung mit Bearbeitung der Rebzeilen. Die Lese erfolgt Anfang Oktober.
Boden: Lehmig-sandige Böden mit Kies.
Herstellungsverfahren
Die alkoholische Gärung erfolgt bei kontrollierter Temperatur von 28–30 °C. Durch die höhere Gärtemperatur und den Schalenkontakt werden Farbe, Frucht, Struktur und Tannine aus den Beerenhäuten gelöst.
Nach dem Abziehen verbleibt der Wein zunächst im Edelstahltank, wo auch die malolaktische Gärung stattfindet. Anschließend reift der Cabernet Sauvignon Friuli DOC 12 Monate in Eichenfässern. Der Ausbau im Holz rundet die Struktur ab und unterstützt die Entwicklung von würzigen Noten, weicher Fülle und einem langen Finale.
Traubensorte
Cabernet Sauvignon 100%.
So schmeckt der Cabernet Sauvignon
Farbe
Intensives Rubinrot. Dicht, klar und leuchtend im Glas.
Bukett
Intensiv und vielschichtig mit Noten von reifer roter Frucht, Waldbeeren und feinen Kräuternoten. Dazu kommen würzige Nuancen von Vanille, Zimt und süßen Gewürzen.
Geschmack
Warm, weich und harmonisch mit fruchtigen Noten von Pflaume und kleinen roten Früchten in Alkohol. Am Gaumen weit, rund und geschmeidig mit würziger Tiefe, angenehmer Fülle und langem, weichem Finale.
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Das Weingut: Castello di Spessa
Die Weinberge verteilen sich auf zwei bedeutende Anbaugebiete: den hügeligen Collio und die vom Fluss Isonzo geprägten Ebenen. Beide Gebiete besitzen einen eigenen Charakter. Während im Collio die als „Ponca“ bezeichneten Mergel- und Sandsteinböden vorherrschen, prägen im Isonzo mineralreiche, kiesige und lehmige Böden die Weine.
Die klassische Linie des Weinguts stammt aus dem DOC-Gebiet Friuli Isonzo. Die Weine dieser Linie sind auf Frische, Mineralität, klare Frucht und eine unkomplizierte Trinkbarkeit ausgerichtet. Dazu gehört auch der Pinot Grigio Friuli Isonzo DOC. Bei der Weinbereitung legt Castello di Spessa besonderen Wert auf eine schonende Verarbeitung der Trauben. Die einzelnen Weinberge werden differenziert betrachtet und die Trauben sorgfältig verarbeitet, um die Eigenschaften von Rebsorte und Herkunft möglichst klar herauszuarbeiten.
Seit 2014 verfolgt Castello di Spessa unter der Leitung von Loretto Pali gemeinsam mit dem Önologen Enrico Paternoster einen Stil, bei dem Eleganz, Frische und Mineralität mit Struktur und Lagerfähigkeit verbunden werden.
Über Jahrhunderte wechselte das Anwesen zwischen verschiedenen bedeutenden Familien des Friauls. Besonders eng ist die Geschichte des Schlosses mit der Familie della Torre verbunden, die das Anwesen ab dem 16. Jahrhundert über mehrere Jahrhunderte prägte. Zu den berühmtesten Gästen des Castello di Spessa gehörte Giacomo Casanova. Er hielt sich 1773 auf dem Schloss auf. Wenige Jahre später, 1779 und 1780, war auch Lorenzo Da Ponte, der später als Librettist von Wolfgang Amadeus Mozart berühmt wurde, zu Gast.
Nach mehreren Eigentümerwechseln im 19. und 20. Jahrhundert entwickelte Giorgio Stavro di Santarosa ab der Mitte des 20. Jahrhunderts auf dem Anwesen eine bedeutende Weinbauaktivität.
Ende der 1980er-Jahre ging das Castello di Spessa in den Besitz der Familie Pali über, der es bis heute gehört. In den folgenden Jahrzehnten wurde das historische Anwesen weiterentwickelt und Weinbau, Gastronomie, Hotellerie und weitere Angebote miteinander verbunden.
Einen wichtigen Schritt für die heutige Weinstilistik setzte Loretto Pali im Jahr 2014 mit der Zusammenarbeit mit dem Önologen Enrico Paternoster. Ziel war es, die Weine stärker auf Eleganz, Frische, Mineralität und Trinkbarkeit auszurichten und gleichzeitig die unterschiedlichen Eigenschaften von Collio und Isonzo klar herauszuarbeiten.
Heute steht Castello di Spessa für die Verbindung von jahrhundertealter Geschichte und modernem friaulischem Weinbau.