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Castello di Spessa

Castello di Spessa

Castello di Spessa vereint jahrhundertealte Geschichte mit einem modernen Verständnis von Weinbau. In den Weinbergen des Collio und Friuli Isonzo entstehen charaktervolle Weine, die ihre Herkunft klar widerspiegeln. Sorgfalt, Präzision und das Gespür für unterschiedliche Böden prägen den eleganten, frischen und mineralischen Stil des Weinguts.

Castello di Spessa

Castello di Spessa

Chardonnay Friuli Isonzo DOC 2025

Artikel-Nr.: 5052

Der Chardonnay Friuli Isonzo DOC von Castello di Spessa begeistert mit viel Frucht, Fülle und typisch friaulischer Eleganz. Reife gelbe Früchte und feine Bananennoten sorgen für ein verführerisches Bukett, am Gaumen zeigt er sich saftig, cremig und wunderbar ausgewogen. Frische Würze und ein pikantes Finale verleihen ihm Spannung und machen Lust auf den nächsten Schluck. Ein charaktervoller Chardonnay mit viel Charme. Ideal zu Risotto, Fisch, Meeresfrüchten und Krustentieren.

11.90 €

Wissenswertes über den Chardonnay Friuli Isonzo

Das Weinbaugebiet Friuli Isonzo wird stark vom Fluss Isonzo und seinen Ablagerungen geprägt. Kiesreiche, gut durchlässige Böden und die klimatischen Einflüsse des östlichen Friauls bieten sehr gute Voraussetzungen für Weißweine mit Frische, Mineralität und klarer Frucht.

Der Chardonnay hat im Friaul eine eigenständige, elegante Stilistik entwickelt. Im Gebiet Friuli Isonzo zeigt er sich meist frischer, präziser und mineralischer als in wärmeren Regionen, behält aber zugleich seine typische gelbe Frucht und eine gewisse Fülle. Castello di Spessa baut diesen Chardonnay bewusst im Edelstahl aus, damit Frucht, Frische und die klare Herkunft des Weines im Vordergrund stehen. Die Trauben stammen aus Cormòns, die Reben wurden 2001 gepflanzt

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Ideal bei 8-10°C genießen.

Lagerung: Der Chardonnay Friuli Isonzo DOC kann noch 1–2 Jahre nach der Weinlese reifen.

Serviervorschlag

Der Chardonnay Friuli Isonzo DOC ist ein vielseitiger Speisenbegleiter und passt hervorragend zu ersten Gängen mit Risotto, delikaten Fischzubereitungen und Meeresfrüchten. Besonders gut harmoniert er mit gebratenen oder in Sauce servierten Fisch- und Krustentiergerichten. Auch zu hellem Fleisch, feinen Vorspeisen und mediterraner Küche ist er eine sehr gute Wahl.

So entsteht der Chardonnay Friuli Isonzo

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Friaul

Anbau: Eigene Weinberge im Gebiet von Cormòns im Friaul. Die Chardonnay-Reben wurden 2001 gepflanzt. Erziehungsform: Guyot-System. Weinbergsmanagement: kontrollierte Begrünung mit Bearbeitung der Rebzeilen. Die Lese erfolgt Anfang September.

Boden: Lehmig-sandige Böden mit Kies.

Herstellungsverfahren

Nach der Lese werden die Chardonnay-Trauben schonend gepresst, um einen klaren und aromatisch ausgewogenen Most zu gewinnen.

Die alkoholische Gärung erfolgt anschließend in Edelstahltanks bei kontrollierter Temperatur von 16–18 °C. Durch diese temperaturkontrollierte Vergärung sollen insbesondere Frische, Frucht und die sortentypische Klarheit des Chardonnay bewahrt werden.

Nach Abschluss der Gärung verbleibt der Wein im Edelstahltank und reift dort auf der Feinhefe bis März. Der Kontakt mit der edlen Hefe unterstützt Struktur, Fülle und Ausgewogenheit, ohne die frische Stilistik des Weines zu überdecken.

Traubensorte

Chardonnay 100%.

So schmeckt der Chardonnay Friuli Isonzo

Farbe

Intensives Strohgelb. Klar und brillant im Glas.

Bukett

Intensiv und einladend mit Noten von Banane und gelben Früchten. Dazu kommen feine Anklänge von reifer Frucht und eine klare, sortentypische Chardonnay-Aromatik.

Geschmack

Trocken, reichhaltig und ausgewogen mit angenehmer Fülle und harmonischer Struktur. Im Finale zeigt sich eine pikante, leicht salzige Note, die dem Wein Frische und Länge verleiht.

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Das Weingut: Castello di Spessa

Castello di Spessa liegt in Capriva del Friuli im Herzen einer der traditionsreichsten Weinlandschaften Friaul-Julisch Venetiens. Das Weingut verbindet die historische Kulisse des Castello mit einem modernen und präzisen Weinbaustil.

Die Weinberge verteilen sich auf zwei bedeutende Anbaugebiete: den hügeligen Collio und die vom Fluss Isonzo geprägten Ebenen. Beide Gebiete besitzen einen eigenen Charakter. Während im Collio die als „Ponca“ bezeichneten Mergel- und Sandsteinböden vorherrschen, prägen im Isonzo mineralreiche, kiesige und lehmige Böden die Weine.

Die klassische Linie des Weinguts stammt aus dem DOC-Gebiet Friuli Isonzo. Die Weine dieser Linie sind auf Frische, Mineralität, klare Frucht und eine unkomplizierte Trinkbarkeit ausgerichtet. Dazu gehört auch der Pinot Grigio Friuli Isonzo DOC. Bei der Weinbereitung legt Castello di Spessa besonderen Wert auf eine schonende Verarbeitung der Trauben. Die einzelnen Weinberge werden differenziert betrachtet und die Trauben sorgfältig verarbeitet, um die Eigenschaften von Rebsorte und Herkunft möglichst klar herauszuarbeiten.

Seit 2014 verfolgt Castello di Spessa unter der Leitung von Loretto Pali gemeinsam mit dem Önologen Enrico Paternoster einen Stil, bei dem Eleganz, Frische und Mineralität mit Struktur und Lagerfähigkeit verbunden werden.
Die Geschichte des Castello di Spessa reicht weit über die Geschichte des heutigen Weinguts hinaus. Bereits in römischer Zeit befanden sich an diesem Ort eine Beobachtungsanlage und weitere Siedlungsspuren. Das heutige Schloss geht in seinen Ursprüngen auf das 13. Jahrhundert zurück.

Über Jahrhunderte wechselte das Anwesen zwischen verschiedenen bedeutenden Familien des Friauls. Besonders eng ist die Geschichte des Schlosses mit der Familie della Torre verbunden, die das Anwesen ab dem 16. Jahrhundert über mehrere Jahrhunderte prägte. Zu den berühmtesten Gästen des Castello di Spessa gehörte Giacomo Casanova. Er hielt sich 1773 auf dem Schloss auf. Wenige Jahre später, 1779 und 1780, war auch Lorenzo Da Ponte, der später als Librettist von Wolfgang Amadeus Mozart berühmt wurde, zu Gast.
Nach mehreren Eigentümerwechseln im 19. und 20. Jahrhundert entwickelte Giorgio Stavro di Santarosa ab der Mitte des 20. Jahrhunderts auf dem Anwesen eine bedeutende Weinbauaktivität.

Ende der 1980er-Jahre ging das Castello di Spessa in den Besitz der Familie Pali über, der es bis heute gehört. In den folgenden Jahrzehnten wurde das historische Anwesen weiterentwickelt und Weinbau, Gastronomie, Hotellerie und weitere Angebote miteinander verbunden.
Einen wichtigen Schritt für die heutige Weinstilistik setzte Loretto Pali im Jahr 2014 mit der Zusammenarbeit mit dem Önologen Enrico Paternoster. Ziel war es, die Weine stärker auf Eleganz, Frische, Mineralität und Trinkbarkeit auszurichten und gleichzeitig die unterschiedlichen Eigenschaften von Collio und Isonzo klar herauszuarbeiten.

Heute steht Castello di Spessa für die Verbindung von jahrhundertealter Geschichte und modernem friaulischem Weinbau.