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Castello di Spessa

Castello di Spessa

Castello di Spessa vereint jahrhundertealte Geschichte mit einem modernen Verständnis von Weinbau. In den Weinbergen des Collio und Friuli Isonzo entstehen charaktervolle Weine, die ihre Herkunft klar widerspiegeln. Sorgfalt, Präzision und das Gespür für unterschiedliche Böden prägen den eleganten, frischen und mineralischen Stil des Weinguts.

Castello di Spessa

Castello di Spessa

Merlot Friuli DOC 2023

Artikel-Nr.: 5063

Der Merlot Friuli DOC von Castello di Spessa zeigt sich samtig, warm und elegant. Rote Früchte, Kirschen und Heidelbeeren prägen das Bukett, dazu kommen feine balsamische Noten, Blütenanklänge und dezente Würze. Am Gaumen wirkt er weich, rund und harmonisch, mit gut eingebundenen Tanninen und langem Finale. Ein geschmeidiger Merlot aus dem Friaul, ideal zu Braten, Wild, Schmorgerichten, Aufschnitt und mittelgereiftem Käse.

12.50 €

Wissenswertes über den Merlot

Auch wenn das Friaul besonders für seine Weißweine bekannt ist, entstehen hier ebenso elegante Rotweine mit feiner Struktur und klarer Herkunft. Rund um Cormòns treffen gut drainierte Böden, warme Reifebedingungen und frische klimatische Einflüsse aufeinander. Diese Kombination bringt Rotweine hervor, die Frucht, Würze und Geschmeidigkeit miteinander verbinden.

Der Merlot Friuli DOC von Castello di Spessa zeigt genau diese ausgewogene Stilistik. Nach der Gärung im Edelstahl wird der Wein in Eichenfässern ausgebaut und gewinnt dadurch zusätzliche Tiefe, weiche Tannine und feine Würznoten. Rote Früchte, Kirschen, Heidelbeeren, florale Nuancen und balsamische Anklänge verbinden sich zu einem warmen, eleganten und angenehm samtigen Rotwein.

Wir empfehlen

Serviertemperatur: Ideal bei 16–18 °C genießen.

Lagerung: Der Merlot Friuli DOC besitzt durch seine Struktur und die 12-monatige Reife im Eichenfass eine gute Grundlage für weitere Flaschenreife. Kühl, dunkel und liegend lagern.

Serviervorschlag

Der Merlot Friuli DOC ist ein vielseitiger Rotwein zu kräftigeren Speisen und passt hervorragend zu Braten, Wildgerichten, geschmortem rotem Fleisch und Aufschnitt. Auch zu mittelgereiftem und gereiftem Käse ist er eine ausgezeichnete Wahl.

So entsteht der Merlot

Anbau & Boden

Anbaugebiet: Friaul

Anbau: Eigene Weinberge im Gebiet von Cormòns im Friaul. Erziehungsform: überwiegend Guyot-System. Weinbergsmanagement: kontrollierte Begrünung mit Bearbeitung der Rebzeilen. Die Lese erfolgt gegen Ende des Sommers.

Boden: Lehmig-sandige Böden mit Kies.

Herstellungsverfahren

Nach der Lese werden die Merlot-Trauben für die Rotweinbereitung verarbeitet und in Edelstahltanks vergoren.

Die alkoholische Gärung erfolgt bei kontrollierter Temperatur von 28–30 °C. Durch die temperaturkontrollierte Vergärung werden Frucht, Farbe, Struktur und Tannine aus den Beerenhäuten gelöst.

Nach dem Abziehen verbleibt der Wein zunächst im Edelstahltank, wo auch die malolaktische Gärung stattfindet. Anschließend reift der Merlot Friuli DOC 12 Monate in Eichenfässern. Der Ausbau im Holz unterstützt die weiche Struktur, die würzige Tiefe und das lange, harmonische Finale.

Traubensorte

Merlot 100%.

So schmeckt der Merlot

Farbe

Intensives Rubinrot. Klar, dicht und leuchtend im Glas.

Bukett

Fruchtig und elegant mit Noten von roten Früchten, Kirschen und Heidelbeeren. Dazu kommen florale Anklänge von Rosenblättern und Veilchen sowie balsamische Noten, dezente Holznuancen und feine Gewürze.

Geschmack

Samtig, warm und harmonisch mit weicher Frucht und gut eingebundenen Tanninen. Am Gaumen zeigt sich der Merlot Friuli DOC rund, elegant und einhüllend, mit angenehmer Fülle, feiner Würze und langem, weichem Finale.

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Das Weingut: Castello di Spessa

Castello di Spessa liegt in Capriva del Friuli im Herzen einer der traditionsreichsten Weinlandschaften Friaul-Julisch Venetiens. Das Weingut verbindet die historische Kulisse des Castello mit einem modernen und präzisen Weinbaustil.

Die Weinberge verteilen sich auf zwei bedeutende Anbaugebiete: den hügeligen Collio und die vom Fluss Isonzo geprägten Ebenen. Beide Gebiete besitzen einen eigenen Charakter. Während im Collio die als „Ponca“ bezeichneten Mergel- und Sandsteinböden vorherrschen, prägen im Isonzo mineralreiche, kiesige und lehmige Böden die Weine.

Die klassische Linie des Weinguts stammt aus dem DOC-Gebiet Friuli Isonzo. Die Weine dieser Linie sind auf Frische, Mineralität, klare Frucht und eine unkomplizierte Trinkbarkeit ausgerichtet. Dazu gehört auch der Pinot Grigio Friuli Isonzo DOC. Bei der Weinbereitung legt Castello di Spessa besonderen Wert auf eine schonende Verarbeitung der Trauben. Die einzelnen Weinberge werden differenziert betrachtet und die Trauben sorgfältig verarbeitet, um die Eigenschaften von Rebsorte und Herkunft möglichst klar herauszuarbeiten.

Seit 2014 verfolgt Castello di Spessa unter der Leitung von Loretto Pali gemeinsam mit dem Önologen Enrico Paternoster einen Stil, bei dem Eleganz, Frische und Mineralität mit Struktur und Lagerfähigkeit verbunden werden.
Die Geschichte des Castello di Spessa reicht weit über die Geschichte des heutigen Weinguts hinaus. Bereits in römischer Zeit befanden sich an diesem Ort eine Beobachtungsanlage und weitere Siedlungsspuren. Das heutige Schloss geht in seinen Ursprüngen auf das 13. Jahrhundert zurück.

Über Jahrhunderte wechselte das Anwesen zwischen verschiedenen bedeutenden Familien des Friauls. Besonders eng ist die Geschichte des Schlosses mit der Familie della Torre verbunden, die das Anwesen ab dem 16. Jahrhundert über mehrere Jahrhunderte prägte. Zu den berühmtesten Gästen des Castello di Spessa gehörte Giacomo Casanova. Er hielt sich 1773 auf dem Schloss auf. Wenige Jahre später, 1779 und 1780, war auch Lorenzo Da Ponte, der später als Librettist von Wolfgang Amadeus Mozart berühmt wurde, zu Gast.
Nach mehreren Eigentümerwechseln im 19. und 20. Jahrhundert entwickelte Giorgio Stavro di Santarosa ab der Mitte des 20. Jahrhunderts auf dem Anwesen eine bedeutende Weinbauaktivität.

Ende der 1980er-Jahre ging das Castello di Spessa in den Besitz der Familie Pali über, der es bis heute gehört. In den folgenden Jahrzehnten wurde das historische Anwesen weiterentwickelt und Weinbau, Gastronomie, Hotellerie und weitere Angebote miteinander verbunden.
Einen wichtigen Schritt für die heutige Weinstilistik setzte Loretto Pali im Jahr 2014 mit der Zusammenarbeit mit dem Önologen Enrico Paternoster. Ziel war es, die Weine stärker auf Eleganz, Frische, Mineralität und Trinkbarkeit auszurichten und gleichzeitig die unterschiedlichen Eigenschaften von Collio und Isonzo klar herauszuarbeiten.

Heute steht Castello di Spessa für die Verbindung von jahrhundertealter Geschichte und modernem friaulischem Weinbau.