Castello di Spessa
Castello di Spessa vereint jahrhundertealte Geschichte mit einem modernen Verständnis von Weinbau. In den Weinbergen des Collio und Friuli Isonzo entstehen charaktervolle Weine, die ihre Herkunft klar widerspiegeln. Sorgfalt, Präzision und das Gespür für unterschiedliche Böden prägen den eleganten, frischen und mineralischen Stil des Weinguts.
Castello di Spessa
Ribolla Gialla Venezia Giulia IGT 2025
Inhalt: 0.75 l (15.87 € / l)
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Die Ribolla Gialla zählt zu den charaktervollen weißen Rebsorten des Friauls und wird vor allem für ihre Frische, feine Aromatik und lebendige Säure geschätzt. Beim Ribolla Gialla Venezia Giulia IGT von Castello di Spessa steht genau diese klare, frische Stilistik im Mittelpunkt: zarte Blütennoten, helle Frucht, ein schlanker Körper und eine anhaltende Säure, die den Wein besonders trinkfreudig macht.
Wir empfehlen
Serviertemperatur: Ideal bei 8-10°C genießen.
Lagerung: Der Ribolla Gialla Venezia Giulia IGT kann noch 1-2 Jahre nach der Weinlese reifen.
Serviervorschlag
Der Ribolla Gialla Venezia Giulia IGT eignet sich hervorragend als Aperitif und passt besonders gut zu Meeresfrüchten und delikaten Fischgerichten. Auch zu Omeletts mit Wildkräutern, feinen Vorspeisen, leichten Gemüsegerichten und sommerlicher Küche ist er eine sehr gute Wahl.
So entsteht der Ribolla Gialla
Anbau & Boden
Anbaugebiet: Friaul
Anbau: Eigene Weinberge im Gebiet von Cormòns im Friaul. Die Reben wurden 2002 gepflanzt. Erziehungsform: Guyot-System. Weinbergsmanagement: kontrollierte Begrünung mit Bearbeitung der Rebzeilen. Die Lese erfolgt Mitte September.
Boden: Lehmig-sandige Böden mit Kies.
Herstellungsverfahren
Die alkoholische Gärung erfolgt anschließend in Edelstahltanks bei einer kontrollierten Temperatur von 16–18 °C. Durch die temperaturkontrollierte Vergärung sollen vor allem die zarten floralen Noten, die klare Frucht und die natürliche Frische der Rebsorte erhalten bleiben.
Nach Abschluss der Gärung verbleibt der Wein in Edelstahltanks und reift dort auf der Feinhefe bis März. Der Kontakt mit der Hefe unterstützt Struktur und Ausgewogenheit, ohne die frische, geradlinige Stilistik des Ribolla Gialla Venezia Giulia IGT zu überdecken.
Traubensorte
Ribolla Gialla 100%.
So schmeckt der Ribolla Gialla
Farbe
Strohgelb mit grünlichen Noten. Klar und brillant im Glas.
Bukett
Zart und elegant mit feinen blumigen Noten. Frisch, klar und zurückhaltend aromatisch mit einer leichten, hellfruchtigen Anmutung.
Geschmack
Trocken, frisch und lebendig mit anhaltender Säure. Am Gaumen zeigt sich der Ribolla Gialla Venezia Giulia IGT geradlinig, animierend und ausgewogen, mit klarer Frische und angenehm leichtem Finale.
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Das Weingut: Castello di Spessa
Die Weinberge verteilen sich auf zwei bedeutende Anbaugebiete: den hügeligen Collio und die vom Fluss Isonzo geprägten Ebenen. Beide Gebiete besitzen einen eigenen Charakter. Während im Collio die als „Ponca“ bezeichneten Mergel- und Sandsteinböden vorherrschen, prägen im Isonzo mineralreiche, kiesige und lehmige Böden die Weine.
Die klassische Linie des Weinguts stammt aus dem DOC-Gebiet Friuli Isonzo. Die Weine dieser Linie sind auf Frische, Mineralität, klare Frucht und eine unkomplizierte Trinkbarkeit ausgerichtet. Dazu gehört auch der Pinot Grigio Friuli Isonzo DOC. Bei der Weinbereitung legt Castello di Spessa besonderen Wert auf eine schonende Verarbeitung der Trauben. Die einzelnen Weinberge werden differenziert betrachtet und die Trauben sorgfältig verarbeitet, um die Eigenschaften von Rebsorte und Herkunft möglichst klar herauszuarbeiten.
Seit 2014 verfolgt Castello di Spessa unter der Leitung von Loretto Pali gemeinsam mit dem Önologen Enrico Paternoster einen Stil, bei dem Eleganz, Frische und Mineralität mit Struktur und Lagerfähigkeit verbunden werden.
Über Jahrhunderte wechselte das Anwesen zwischen verschiedenen bedeutenden Familien des Friauls. Besonders eng ist die Geschichte des Schlosses mit der Familie della Torre verbunden, die das Anwesen ab dem 16. Jahrhundert über mehrere Jahrhunderte prägte. Zu den berühmtesten Gästen des Castello di Spessa gehörte Giacomo Casanova. Er hielt sich 1773 auf dem Schloss auf. Wenige Jahre später, 1779 und 1780, war auch Lorenzo Da Ponte, der später als Librettist von Wolfgang Amadeus Mozart berühmt wurde, zu Gast.
Nach mehreren Eigentümerwechseln im 19. und 20. Jahrhundert entwickelte Giorgio Stavro di Santarosa ab der Mitte des 20. Jahrhunderts auf dem Anwesen eine bedeutende Weinbauaktivität.
Ende der 1980er-Jahre ging das Castello di Spessa in den Besitz der Familie Pali über, der es bis heute gehört. In den folgenden Jahrzehnten wurde das historische Anwesen weiterentwickelt und Weinbau, Gastronomie, Hotellerie und weitere Angebote miteinander verbunden.
Einen wichtigen Schritt für die heutige Weinstilistik setzte Loretto Pali im Jahr 2014 mit der Zusammenarbeit mit dem Önologen Enrico Paternoster. Ziel war es, die Weine stärker auf Eleganz, Frische, Mineralität und Trinkbarkeit auszurichten und gleichzeitig die unterschiedlichen Eigenschaften von Collio und Isonzo klar herauszuarbeiten.
Heute steht Castello di Spessa für die Verbindung von jahrhundertealter Geschichte und modernem friaulischem Weinbau.